Seit Mai 2000 wurde das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald auf den mangelnden Strahlenschutz hingewiesen. Die Vorgaben konnten seitdem nicht erfüllt werden. Letztendlich hat das Sozialministerium von MV dem Betreiber des Kernfusionsprojekts vorerst den Riegel vorgeschoben, wie das Ministerium und das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales am Mittwoch gegenüber der Presse mitteilten. Da laut Sozialministerin Manuela Schwesig der Gesundheit der Menschen und dem Schutz der Umwelt die höchste Priorität zukommt würde eine Betriebsgenehmigung nicht in Frage kommen, wenn die Auflagen nicht einwandfrei erfüllt würden. Der Institutionsleiter Prof. Dr. Thomas Klinger sieht den Zeitplan des Projekts jedoch nicht gefährdet. Bis planmäßig 2014 soll die Anlage ordnungsgemäß aufgebaut sein und 2015 in Betrieb genommen werden können.